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Die Vier Jahreszeiten

(aus der Sicht eines bekennenden Nudisten)

Der Frühling

Oh Frühling
dank dir erwachen all die Triebe
bei Blumen auch ganz ohne Liebe
doch bei uns ist das ja eins
ständig wechseln Raus und Reins
Oh Frühling
Oh Frühling
die Vöglein zwitschern schon ihr Lied
und auch das allergrößte Glied
meines Körpers dankbar singt
wenn Heidi es in Schwingung bringt
Oh Frühling
Oh Frühling
sanft umspielt dein Wind mein Haar
Heidi schürzt die Lippen zwar
doch ich glaub, die Frühlingszeit
öffnet sie bald auch ganz weit
Oh Frühling


Der Sommer


Hmmm Sommer
für viele bist du gar zu heiß
erzeugst nur Atemnot und Schweiß
Heidi ist heißer noch als du
und du bringst uns nicht zur Ruh'
Hmmm Sommer
Hmmm Sommer
die Luft vibriert, genau wie ich,
und Heidis Haut verändert sich
rot wie ein Krebs trotz Faktor zehn
doch es wird gleich vorübergehn
Hmmm Sommer
Hmmm Sommer
aber gleich erlebt sie's wieder
denn sie nestelt schon am Mieder
schleckt im Sommer Eis vom Stiel
was mir immer schon gefiel
Hmmm Sommer


Der Herbst


Iiih Herbst
bunt, so sagt man, sei dein Kleid,
und darum tust du uns auch leid,
denn wenn man solches tragen muss,
bringt das meistens nur Verdruss
Iiih Herbst
Iiih Herbst
selbst wenn die Blätter sind verweht
man trotzdem nicht nach draußen geht
in Nebel hüllst du dann Nudisten
doch änderst nichts an unsren Lüsten
Iiih Herbst
Iiih Herbst
du hast jedoch auch schöne Seiten
und kannst Freude uns bereiten
die Melonen sind rund, der Spargel steif
denn im Herbst ist alles reif
Iiih Herbst


Der Winter


Ah Winter
den Neuling forderst du heraus
traut er sich nackt aus seinem Haus
dank Heidi bin ich jedoch hart
im positiven Sinn erstarrt
Ah Winter
Ah Winter
uns kannst du nicht mit Kälte schrecken
wir werden auch an allem lecken
was uns vor die Zunge kommt
feucht und heiß wird dieses prompt
Ah Winter
Ah Winter
schenkst du zur Weihnacht uns dann Schnee
ich Glanz in Heidis Augen seh
sie seift ihn dann mit Freuden ein
so schön kann nur der Winter sein
Ah Winter