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Deodorants - Die Revolution aus dem Hause Hirtemann Sie kennen das Problem sicher: man hat einen wichtigen Termin vor sich, ein Vorstellungsgespräch, einen One-Night-Stand oder eine Kaffeefahrt ins Blaue und Sie haben Ihr Deo daheim vergessen. Wir wissen, wie wichtig ein angenehmer Duft heutzutage ist, auch wenn viele diese Tatsache noch verdrängen, was ich an verschiedenen Sekretärinnen selbst erleben musste. Sicher, das beste Mittel ist immer noch Wasser, welches meine Familie und ich sehr lieben und täglich mehrmals benutzen, aber es gibt eben auch die bereits angesprochenen außergewöhnlichen Gelegenheiten, bei denen man ohne die Hilfe der Chemie nicht auszukommen glaubt. Ein anderes Problem ist die mangelnde Haltbarkeit dieser Wässerchen und die eindeutig zu hohe Konzentration von Dioxinen, die in ihnen enthalten sind. Schon recht häufig wurden im Laufe meiner akademischen Laufbahn entsprechende Anfragen an mich herangetragen, zumeist von Studentinnen, aber auch von ihren männlichen Kommilitonen. Letztere verlangten allerdings meist bestimmte Extrawirkungen auf Frauen, die weit über Wünsche nach einem einfach guten Duft hinausgingen. Nun, auch ihnen kann inzwischen geholfen werden. Der wichtigste Bestandteil eines Deodorants oder ähnlicher Duftmittel ist die sogenannte Trägerflüssigkeit, bei herkömmlichen Produkten ist dies Wasser, welches sich, wie man in jeder Küche oder Sauna leicht beobachten kann, sehr schnell verflüchtigt und eben leider den angenehmen Geruch mit sich nimmt. Es galt also, diese Flüssigkeit durch eine neue zu ersetzen. Der Durchbruch gelang mir auf diesem Gebiet vor einigen Jahren mit Hilfe meiner lieben Frau und Muse Heidi. Es war an einem warmen Sommerabend, die Sterne funkelten und das Feuer im Kamin brannte glutrot, da fuhr sie mir mit ihrem Finger zärtlich über den Mund. Und da roch ich es! Zwiebel! Sie roch nach Zwiebel, und zwar überall, da wir daheim schon seit Jahrzehnten kleidungslos leben. |
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Nun wusste ich aber noch, dass es Zwiebeln bereits vor zwei Tagen zum Abendbrot gab, was mir auch bestätigt wurde. Damit war mir schlagartig klar, dass nur Zwiebelsaft die Grundlage für ein tagelang wirkendes Deo sein konnte. Der Rest ist relativ schnell erklärt, da es jetzt nur noch um den Zusatz von entsprechenden Duftstoffen geht, und die sind, dank meines Verfahrens aus dem ganzen Bereich der natürlichen Düfte frei wählbar. Wir entschieden uns als erstes für Apfelduft, da wir diesen beide sehr lieben. Wir schälten 5 Äpfel, preßten sie aus und gaben den Saft zu dem der bereits vorher gepreßten 8 Zwiebeln, und waren schon da begeistert von der Intensität und Frische dieses Duftes. Da die Wirkung allerdings in dieser Konzentration zu stark wäre, musste noch ein wenig verdünnt werden. Wir experimentierten mit verschiedenen alkoholischen Getränken und entschieden uns dann für einen 63er Chateau la fit, bei dem im Übrigen die von den männlichen Studenten gewünschte Nebenwirkung in sehr hohem Maße vorhanden ist, wie ich in den folgenden Nächten feststellen konnte. Die Äpfel lassen sich natürlich durch jede beliebige Frucht, Blüte oder sonstige duftintensive Substanz ersetzen, versuchen sie ruhig verschiedenes, aber Vorsicht: der Duft bleibt mindestens 4 Tage lang also beachten sie Ihren Terminkalender, denn wer will schon mit Fischgeruch im Eiscafé auffallen? Ich und meine Frau Heidi, der sie vor allem in diesem Zusammenhang danken sollten, wünschen Ihnen gute Erfolge beim Anwenden dieser praktischen Lösung des Duftproblems und hoffen, dass Sie uns über ihre positiven Erfahrungen informieren. Herzlichst Ihr Professor Dr. Hans Hirtemann
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