|
|
||
|
Der heilige Gral und der Templerorden - eine fruchtbare Kombination
Neben meiner Arbeiten an neuesten Forschungen und mit Heidi finde ich immer wieder Zeit, mich meinen Hobbys hinzugeben, die, das muss natürlich auch gesagt werden, in vielen Fällen auch wiederum mit meinen Entdeckungen zu tun haben und diese beeinflussen. Manchmal ist es sogar möglich, mehrere Leidenschaften zu verbinden wie in dem Fall, den ich Ihnen heute schildern möchte. Zum einen fasziniert mich schon seit längerer Zeit die Geschichte der Tempelritter und ich unternahm vor einigen Jahren eine Reise nach Zypern um mir die dort gelegene und ehemals zentrale Burg der Templer einmal näher anzusehen:
|
|
|
|
Viele Mythen ranken sich ja um den im Zuge des Ersten Kreuzzuges (1096) von 9 Rittern wahrscheinlich um das Jahr 1118 gegründeten Orden. Innerhalb kürzester Zeit wuchs er zu einem ungeheuren Machtfaktor heran, vor allem in finanzieller Hinsicht und unter anderem wegen der erstmaligen Einführung von Kreditbriefen. Der ungeheure Reichtum wie auch sein plötzliches und tragisches Ende beschäftigten schon Generationen von Wissenschaftlern, und ich kann Ihnen mitteilen, dass es mir gelungen ist, endlich auch dieses Rätsel zu lösen, was letztlich gar nicht so schwierig war und mich gerade mal einen Tag Arbeit kostete. Während meines Besuches auf Zypern streifte ich mit meiner lieben Frau auf der Suche nach Denkanstössen durch die die Burg umgebenden Wälder, bis mich Heidi mit einem leichten Lächeln im Gesicht auf folgendes aufmerksam machte:
Dieses optisch eindeutige Gewächs direkt in der Nähe dieses Templerzentrums? Das konnte kein Zufall sein, denn nach dem Bauort der Burg wurde damals sehr lange gesucht. Ich war mir sicher, eine Spur gefunden zu haben und wir kehrten zurück in das guterhaltene Gemäuer, wo ich im zentralen Versammlungsraum, an einer sehr offensichtlichen Stelle auf folgende Abbildung stieß:
Damit waren meine letzten Zweifel ausgeräumt und ich war wieder auf erschreckende Mängel und Fälschungen in der geschichtlichen Überlieferung gestoßen. Ich werde versuchen, Ihnen alles chron- und terminologisch in einfachen Worten nahezubringen. Beginnen wir beim Namen des Ordens. Überraschenderweise lautete der erste Teil „pauvres chevaliers" (arme Ritter), trotz des ungeheuren Reichtums. Was ausserdem immer beeindruckte waren die militärischen Erfolge, obwohl es doch noch einige andere Ritterorden gab, was war also das Geheimnis der Templer? Beides lässt sich ganz einfach beantworten „arm" ist nur ein Synonym für „nackt" und das heisst, dass die Templer seit ihrer Gründung ein Nudistenorden waren, der auch nackt kämpfte. Diese Tatsache verschaffte ihnen gerade bei den Kreuzzügen ungeheure Vorteile, da die Sarazenen einen solchen Anblick nicht gewohnt waren, denn er war ihnen aus religiösen Gründen untersagt, darum ergriffen sie im Normalfall die Flucht. Die wenigen Niederlagen erlitten die Templer bei Schlachten, in denen, was bis heute verschwiegen wird, Frauen auf der Seite der Feinde mitkämpften, welche vor allem mit Lanzen perfekt umgehen konnten, oft aber durch ihre Schleier behindert wurden. Ein weiterer wichtiger Vorteil war natürlich die Wendigkeit auf dem Pferd gegenüber den Rittern mit schweren Panzerrüstungen. Aber haben Sie schon mal eine Abbildung eines nackten Templers gesehen? Natürlich nicht! So stellt sich die Frage, warum diese Quellen alle gefälscht wurden und sie lässt sich mit einem Blick auf die Ordensregeln und die Umstände seines Untergangs lösen. Die Zwänge der damaligen Zeit brachten es mit sich, dass man nicht jeden einfach in den Orden aufnehmen durfte, denn die Nacktheit wurde wegen ihrer Effektivität bei militärischen Operationen von den Mächtigen zwar zähneknirschend geduldet, durfte aber nicht offen propagiert und gelebt werden. Darum zog man sich hinter die Mauern der zahlreichen, speziell zu diesem Zwecke errichteten Burgen zurück. Wer aufgenommen werden wollte, musste zuerst einige Fragen und Nachforschungen über seinen Lebenswandel über sich ergehen lassen und vielen wurde die Aufnahme verweigert, da sie noch nicht reif waren. Die Fragen selbst wurden aber geheimgehalten, sonst hätte man sich ja auch darauf vorbereiten können, und so kamen die ersten Gerüchte über geheimnisvolle Praktiken und Riten auf. Zwei andere Stichworte, die in diesem Zusammenhang ist der angeblich von den Templern verehrte Dämon Baphomet und der Heilige Gral. Wie ich bereits in meiner 1981 in Barcelona erschienenen „historia nudismo" schrieb, handelt es sich hier um für den Nudismus sehr wichtige Begriffe. Baphomet ist die mittellateinische Übersetzung des Namens des assyrischen Königs Bach-ò-mech, einem der mythischen Urväter der Nudistenbewegung, in dessen Besitz sich auch der Heilige Gral befand. Letzterer wird auch, und zwar zu Recht, wie Sie gleich sehen werden, mit dem Templerorden identifiziert. Die Geschichte des Grals ist sehr alt und in meiner Neubearbeitung des obengenannten Buches werde ich auf seinen Ursprung in China hinweisen (welches nicht umsonst das Reich der „MITTE" genannt wird). „Gral" ist schon am letzten Buchstaben eindeutig als chinesisches Wort zu erkennen und bedeutet nichts anderes als „längste Schlange der mittleren Region". Nun, ich will Ihnen nicht vorenthalten, dass es mir gelang, diesen Gral in einer verborgenen Kammer in der Templerburg zu entdecken, er steht jetzt bei uns daheim auf Heidis Schlafzimmertischchen und wird von ihr wöchentlich gereinigt und liebevoll gepflegt (auf seine besonderen Fähigkeiten werde ich an anderer Stelle noch zurückkommen) :
Die Geschichte des Untergangs des Templerordens ist ebenso traurig wie schnell erzählt und wie so oft in der Geschichte spielten persönliche Eitelkeiten eine Rolle. In völliger Verkennung seiner Eigenschaften, ersuchte der französische König Philip IV., der den vielsagenden Beinamen „der Schöne" trug, was ihm wohl selbst schon als Eintrittskarte für den Orden schien, um Aufnahme, wurde aber wegen seiner altmodischen Moralvorstellungen abgelehnt. Darum sann er auf Rache und der von ihm abhängige Papst Clemens V. verfügte eine Aufhebung des Ordens und eine Verhaftung aller Mitglieder und der König eignete sich deren Besitz an. Danach setzten die nachträgliche Verleumdungen und Zensur aller Schriftstücke und bildlichen Darstellung ein, aus der noch viele Vorurteile entstanden, so zum Beispiel, dass nur Männer Tempelritter werden konnten. Ich frage Sie, was hätte man als Mann davon, nackt, aber mit seinen Geschlechtsgenossen allein zu sein? Sehen Sie, natürlich gab es auch weibliche Ritterinnen, ein berühmtes Beispiel ist ja Jeanne d'Arc. Hier sehen sie eine fotorealistische Reproduktion aus einer alten Templermitgliederliste:
Die meisten der Anklagepunkte waren natürlich nur gestellt und von Leuten fabriziert, die gern mal an einem gemischtgeschlechtlichen Tempelritual teilgenommen hätten, aber das änderte nichts am vorläufigen Ende der Templer als Organisation, die aus der Entwicklungsgeschichte des modernen Nudismus nicht wegzudenken sind. Herzlichst Ihr Prof. Dr. Hans Hirtemann
|
|