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Hirtium - Die Erklärung für das angebliche Versagen der Marssonde
An anderer Stelle habe ich Ihnen, liebe Freunde, mit der kalten Fusion bereits die Möglichkeit für eine unabhängige, billige und nahezu auf ewig nutzbare Energiequelle vor Augen geführt. Hier und jetzt werde ich Ihnen einen komplett neu bearbeiteten Abschnitt aus meinem „Odium Quadruplum” vorstellen, der Ihnen in anderer, nicht weniger wichtiger Hinsicht zu mehr Unabhängigkeit verhelfen könnte. Am Schluss dieses Textes werden sie verstehen, warum gerade das ein Grund für den Verbot meines Werkes war. Alles begann im Jahre 1979, als ich für meinen Sohn Albrecht einen kleinen Helikopter mit Kernfusionsantrieb baute. Sie müssen wissen, dass das Konstruieren von Fluggeräten aller Art eins meiner persönlichen Hobbys ist, hier sehen sie mein allererstes Werk Heidi I :
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Nach der Fertigstellung des Hubschraubers waren noch eine ganze Reihe Bauteile übrig und ich beschloss, den Schritt in den Weltraum zu wagen und baute eine neuartige Sonde, deren Ziel der Mars sein sollte. Schon relativ viele Expeditionen wurden zu diesem Planeten geschickt, aber bei keinem anderen Planeten gab es so viele Fehlschläge und Pannen, die mir schon lange sehr verdächtig vorkamen. Daher schien mir die Erkundung des Mars ein interessante und aufregende Aufgabe zu sein. Hier ein Bild von Heidi XXIV:
Leider war der Jungfernflug in gewisser Weise ein Fehlschlag, weil unsere damalige Nachbarin gerade während des Startvorgangs ihren Fön einschaltete, so daß die Sonde abgelenkt wurde und geradewegs durch ihr -geschlossenes- Fenster flog, was mir eine Anzeige wegen versuchten Totschlags einbrachte. Aber ich hatte jetzt ein Ziel und die Nachfolgersonde Heidi XXV startete dann problemlos. Dank des Kernfusionsantriebs dauerte es nur eine knappe Woche, bis die Sonde ihr Ziel erreichte. Sie war im Übrigen so konstruiert, dass sie wieder zur Erde zurückkehren und sogar Gesteinsproben mitbringen konnte. All das geschah ohne Zwischenfälle und Probleme, was mich noch mehr an den Darstellungen der NASA bezüglich des ständigen Scheiterns ihrer Missionen zweifeln ließ. Soweit kennen auch die Leser des Quadruplums die Geschichte, aber jetzt werde ich hier enthüllen, was weiter geschah. Bei der Untersuchung der Gesteinsproben fiel mir etwas sehr Merkwürdiges auf und sie werden meine Verblüffung verstehen, wenn ich Ihnen hier zeige, was ich unter dem Elektronenmikroskop entdeckte:
Wie sie leicht erkennen können, hatte ich ein völlig neues Element entdeckt! Ich taufte es noch am selben Abend auf den Namen Hirtium (Hi), nicht ahnend, welch phänomenale Eigenschaften es tatsächlich besaß. Zunächst untersuchte ich seine physikalischen und chemischen Eigenschaften:
Ich stellte schnell fest, dass es sich in keinster Weise in unser Periodensystem einordnen ließ und zufällig fiel mir eine kleine Gesteinsprobe auf meinen Blitz-Transformator:
Stellen sie sich meine Überraschung vor, als ich folgendes aufhob:
Es hatte sich in Gold verwandelt! Hirtium verwandelt sich jedoch nicht nur unter Einwirkung von Spannung in andere Elemente, es ist sogar noch viel wandlungsfähiger und ich entdeckte, dass es eindeutig zu den Telepathoiden zählen musste. In Wasser gelöst verwandelt es sich in jede denkbare und gewünschte Form von Himbeersaft bis hin, nun, ja bis hin zu Edelmetallen. Sie können sich denken, wie die Auswirkungen wären, wenn jeder dieses Element besitzen und in Gold oder Ähnliches verwandeln würde. Darum wurde ja auch -unter anderem!- das "Odium” indiziert. Denn dass die Existenz des Hirtiums den höchsten Kreisen durchaus bekannt ist, dessen bin ich mir absolut sicher. Sie haben sicher noch die wieder einmal vollkommen erfolglose letzte Marsexpedition verfolgt und sich auch gefragt, ob die offizielle Begründung, dass wegen unterschiedlicher Maßeinheiten innerhalb des Arbeitsteams (Meter oder Fuß) die Sonde an einer falschen Stelle aufsetzte und so keine Ergebnisse liefern konnte. Und so ein lächerlicher Zwischenfall soll bei einer mehrere Millionen Dollar teuren Unternehmung passiert sein, das ist doch höchst unglaubwürdig. Ich bin mir sicher, dass die Sonde Hirtium entdeckt hat und deswegen keine Daten senden durfte. Da Hirtium eine sehr instabile Substanz ist und in den Händen charakterschwacher Personen äußerst gefährlich, müssen Sie damit vorliebnehmen, dass nur ich es besitzen darf. Es erspart mir sehr viele Dinge, da es mir gelungen ist, Hirtium auch künstlich herzustellen und seitdem geht meine liebe Heidi nur noch der Geselligkeit wegen einkaufen. Aber ich bin mir sicher, dass Sie erfreut darüber sind, daß mir die materiellen und finanziellen Grundlagen für meine Forschungen nie verlorengehen gehen, wie Sie hier unschwer erkennen können:
Herzlichst Ihr Prof Dr. Hans Hirtemann
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