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Nostradamus - Ein Blick in die Vergangenheit und wieder nach vorn (von Dr. phil. Thomas T. Fritzen)

Nostradamus wurde am 14. Dezember 1503 in St. Remy in der Provence geboren. Er wurde von seinem Vater für eine Laufbahn als Mediziner bestimmt und erwarb sich bald einen Ruf als erfolgreicher Pestarzt. Ab 1548 beginnt Nostradamus sich mit Astrologie zu beschäftigen und hat Visionen, die die Grundlage für seine Centurien (Hundertschaften von prophetischen Vierzeilern) abgeben. Nostradamus starb am 2. Juli 1566 als äußerst prominenter Mann und gefragter Wahrsager.

Seit Jahrhunderten nun versuchen unzählige Astrologen, Mathematiker, Esoteriker und andere Scharlatane hinter die Verschlüsselungstechnik dieser Verse zu kommen. Keinem ist es bisher gelungen. Dies wiederum liegt daran, dass der gemeine Mensch eher dazu neigt, die Lottozahlen des kommenden Samstags wissen zu wollen als sich einen Nachmittag lang hinzusetzen und einen Gottesbeweis zu führen oder an der Weltformel zu arbeiten. Nostradamus Leben war geprägt von Angst - Angst vor Krankheiten, vor Misserfolg und davor, Monster unter seinem Bett zu finden. Was lag diesem prophetisch tatsächlich überaus begabten Manne näher als ein Bild des Wesens und seiner Entstehung zu zeichnen, das die Antwort auf alle Fragen sein könnte. Nehmen wir nicht gleich das Wort "Gott" in den Mund, sondern lassen Sie mich anhand der Interpretation seiner Verse diesem Wesen einen Namen geben.

Ich möchte alleine die Vierzeiler, die er für das 20. Jahrhundert bestimmte, auflösen, alle vorhergegangen werden sich dann von selbst erschließen.

 

 





 

1. "Dieser Mann wird einen barbarischen Namen tragen,
den die drei Schwestern werden erhalten haben,
er wird zu einem großen Volk sprechen,
in Worten und Taten,
sein Ruhm und sein Ansehen werden größer sein als bei jedem anderen Mann
[seiner Zeit]"

"Einen barbarischen Namen" - Barbaren sind Wilde, wie wir wissen, ungezähmt wie Tiere. Nostradamus spricht aber von einem "Mann", stellt ihn damit eine Stufe über das Tier. Der logische Schluss ergibt, dass es ein "Mann" sein muss, der sich das Tier untertan gemacht hat, ein "Mann", der das Tier jedoch nicht ausnutzt, denn er bringt es ja zu Ruhm und Ansehen, wie könnte das ein Grobian denn schaffen? Folglich muss es sich um einen Hirten handeln. Daran hängen wir nun das Wort "Mann" und schon wissen wir, wen Nostradamus gemeint hat. Zutreffend ist auch die Aussage, dass sein Ruhm und sein Ansehen größer sein werden als bei jedem anderen Mann seiner Zeit. Nicht umsonst wird Hans Hirtemann der letzte Universalgelehrte der Menschheit genannt. Die ganze Welt mag noch nicht soweit sein, dies zu erkennen, aber der letzte Satz kündigt an, dass dies nur eine Frage der Zeit ist. "Den die drei Schwestern werden erhalten haben" - diese Aussage erschließt sich uns nicht auf den ersten Blick, mit einer kleinen Hintergrundinformation aber rundet sich das Bild ab. Wenn Sie Hans Lebensgeschichte gelesen haben, so wird Ihnen nicht verborgen geblieben sein, dass er in jungen Jahren den körperlichen Freuden mit diversen Damen (heute existiert ja nur noch seine liebe Heidi, die ich übrigens auch über alles schätze, für ihn) durchaus nicht abgeneigt war. Nach einem Schäferstündchen mit den drei englischen Schwestern Marjorie, Selma und Heather, welches sich über vier Tage erstreckte und einen damaligen Rekord für ihn darstellte, wollte er sich in seinem jugendlichen Leichtsinn umbenennen lassen in Dick Hurtman. Auf dem Weg zum dafür zuständigen Amt liefen ihm aber genau diese drei Schwestern über den Weg, so dass er die Pläne für diesen Nachmittag aufgab und sich sich anderweitig beschäftigte. Am nächsten Tag war sein Urlaub zu Ende. Somit ist diesen drei Schwestern zu verdanken, dass Hans Hirtemann heute noch seinen Taufnamen trägt.

2."Weit weg, in den Tiefen des westlichen Europas wird einem armen
Paar ein Kind geboren werden, das mit seinen Reden viele verführen wird,
sein Ansehen wird im Reich des Ostens noch größer sein."

Hier wird Hans Hirtemanns Geburt vorausgesagt. Ich verweise hiermit auf Mein Leben und füge nur an, dass seine Reden schon alleine dadurch bezaubern, dass er sie meist so hält wie Gott in geschaffen hat. "Sein Ansehen wird im Reich des Ostens noch größer sein" - dies ist der nächste Schritt. Da Hirtemann wie wir alle in einem geteilten Deutschland lebte und auch lehrte, begann er erst spät damit, die Universitäten im Osten Deutschlands zu erobern. Sein Ansehen ist dort tatsächlich größer, man denke nur an die dort innigst zelebrierte Freikörperkultur (FKK). Bereits legendär ist der abschließende Satz seines Vortrags vom Juli 1998 an der Universität Chemnitz: "So, und nu geht alle und mocht euch underm Wormwosserhohn naggsch!"

3."Nachts werden sie denken, dass sie die Sonne gesehen haben, wenn sie den
schweinegleichen Halbmenschen sehen [Piloten?], Lärm, Schreie, Schlachten
werden am Himmel gesehen: Wilde Tiere wird man sprechen hören."

Dies ist ein zugegeben sehr intimer Vers. Mit Hans Einverständnis erkläre ich zum besseren Verständnis des Gesamtbildes, dass es sich hierbei um eine Beschreibung einer Nacht mit Hans aus der Sicht der Damenwelt handelt. Ohne Abstriche.

4."Im Jahr 1999 sieben Monate wird vom Himmel kommen ein großer König des
Schreckens, er wird den großen König von Angolmois auferstehen lassen,
vorher und nachher herrscht Mars glücklich"

Hier hat Nostradamus wahrlich eine Meisterleistung vollbracht. Er sah voraus, dass Hans Ende Juli 1999 von einer dreiwöchigen Vortragsreise ausgehungert wieder nach Hause kam. "Er wird den großen König von Angolmois auferstehen lassen" - was unter dem großen König zu verstehen ist, dürfte allen klar sein, die sich mit Hirtemanns Person beschäftigt haben und "auferstehen" erklärt sich damit von selbst, es fragt sich, was genau bezeichnet der Ausdruck "Angolmois"? Myriaden von Wissenschaftlern zerbrachen sich darüber die Köpfe, dabei ist es so einfach - Angolmois heißt schlicht und ergreifend "Mein Engel". Dass dies der Name ist, mit dem sich Hans und Heidi gegenseitig betiteln, ist nur ein weiteres Zeichen für Nostradamus Genie. Wie auch dies: "Vorher und nachher herrscht Mars glücklich". Hans schreibt momentan einen Anti-Überraschungseier-Essay, welcher sich darauf gründet, dass Hans durch diverse Aspekte des Überraschungseierkonsums unsere Jugend gefährdet sieht. Diese Eingabe hatte er durch jahrelangen exzessiven Schokoladenkonsum - um sich vor seinem liebsten Hobby zu stärken und sich nach der Absolvierung desselben neue Kräfte zu verschaffen, aß er was? Genau.

 

Damit sind der Beweise genug erbracht. Die Verse, die die vorangegangenen Jahrhunderte betreffen, erzählen von Hans Hirtemanns Vorfahren. Eine Vorstellung derselben ist sicher interessant und auch zuweilen unterhaltsam, ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass Nostradamus verschlüsselte Prophezeiungen nun endlich dechiffriert wurden. Möge die Welt wie schon der französische Wahrsager erkennen, wen sie mit Hans Hirtemann vor sich hat. Ich bin dankbar, dass ich ihn meinen Freund nennen darf, ihn, den letzten Universalgelehrten der Menschheit. Möge er uns noch viele Jahre erhalten bleiben.

Dr. phil. Thomas T. Fritzen