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Die Arche Noah, die Sintflut und der Wissenschaftszweig der Hydrohistory

Wie Sie alle wissen, liebe Freunde, sind meine liebe Frau Heidi und ich dem Wasser sehr zugetan, ein gemeinsames Bad am Morgen und am Abend (und auch zwischendurch) wirkt immer äußerst belebend und in einem grösseren Pool lassen sich viele schöne Dinge veranstalten.

Eines meiner Hobbys ist die sogenannte Hydrohistory, ein Wissenschaftszweig, den ich persönlich während meiner Tätigkeit in den USA ins Leben rief. Gibt es denn etwas, was unser Leben seit es Menschen gibt, derart beeinflusst und begleitet hat, wie es das Wasser tat? Nun, einige Dinge gibt es schon, aber die werde ich an anderer Stelle ausführen. Auf jeden Fall ist es sträflich, dass so viele Dinge erforscht werden und die Auswirkung des Wassers auf die soziale und Geistesentwicklung des Menschen derart vernachlässigt wird. Ich bin mir sicher, dass die Hydrohistory viele Rätsel lösen helfen kann und ein Beispiel werde ich Ihnen hier jetzt demonstrieren.

In allen alten Kulturen der Welt findet sich die Erinnerung an eine grosse, vorzeitliche Flut, diese Überlieferungen lassen sich in heute auf dem gesamten Erdball nachweisen. Eine ganze Menge verschiedener Theorien ranken sich um die Entstehung der Flut und der Arche, des Schiffes, welches Noah und seine Familie sowie ein Paar jeder Tierart rettete. Sicherlich gibt es berechtigte Zweifel an bestimmtem Darstellungen der unterschiedlichen Überlieferungen über Größe und Inhalt des Schiffes. Halten wir uns also das einzige verbindende Element aller Geschichten: das Wasser! Nur die neue Ansätze der Hydrohistory werden dieses Rätsel lösen können, wie Sie gleich sehen werden. Die Hauptperson der Überlieferungen (im Fall der Bibel also Noah) muss reich gewesen sein, um diese Arche bauen zu können und meine Nachforschungen haben ergeben, dass er ein vorzeitliches Tourismusunternehmen besaß. Sumer war zu der Zeit das Zentrum der Zivilisation und seine Heimatstadt lag idyllisch am Euphrat, wo sich auch einer der ersten überlieferten Nacktbadestrände nachweisen lässt (für die Quellenforschung der Hydrohistory sind Nacktbadestrände äußerst ergiebig). Dieser Badestrand war indirekt verantwortlich für den Bau der Arche, da er von Noahs Konkurrenten eingerichtet wurde und sich schnell eines ungeheuren Zuspruchs erfreute:

 

 





Gehen wir jetzt einen Schritt zurück und überlegen wir uns, wie man bei Menschen den Eindruck einer riesigen Flut erwecken kann. Am Naheliegendsten ist natürlich eine klassische Flut, in der die Menge des Wassers zunimmt und es vorher trockenes Land bedeckt (die sogenannte primäre hydrohistoriale Flutimpression). Aber dies ist nicht die einzige Möglichkeit. Haben Sie schon einmal getaucht? Sehen Sie, so einfach ist das! Unter Wasser, vor allem bei den ersten Tauchversuchen, bekommen sie genau dasselbe Gefühl des überhandnehmenden Wassers. Somit ist das Problem schnell zu lösen, denn die Arche war nichts anderes als das erste Unterseeboot der Welt (hier eine von mir nach den alten Texten hergestellte und überzeugende Rekonstruktion in unserem Garten und bei ihrem ersten Tauchversuch im Main):

Natürlich war das damals eine absolute Sensation, dies war für Noah auch lebensnotwendig. Wie groß die Wirkung auf die Zeitgenossen gewesen sein muss, sieht man daran, dass der Nudistenstrand in all diesen Überlieferungen leider völlig verdrängt wurde. Noah steckte seine gesamten Ersparnisse in dieses Wunderwerk, es besass einen Pool und einen bordeigenen Zoo. Die vielen Überlieferungen basieren auf unterschiedlichen Werbetafeln, die Noah für seine Gäste aus aller Welt herstellen ließ. Leider hatte er keinen besonders guten Dolmetscher gefunden, da dieser alle Mass- und Größenangaben immer wieder falsch übersetzte, was die verschiedenen Versionen erklärt genauso wie die Übertreibungen. In dem Originalprospekt wurde ein ehemaliger Fahrgast zitiert, der die Reise im Boot aus seinem subjektiven Eindruck heraus als eine riesige Flut schilderte und dieser Bericht war die Grundlage für die heute bekannten Sintflutgeschichten.

Im Moment plane ich eine Expedition, um den Rest der Arche archäologisch zu bergen, einen Teil davon konnte ich bereits im letzten Sommerurlaub heimbringen, aber leider waren unsere Koffer und Heidis Handtasche schon bald gefüllt. Hier sehen Sie ein Foto von der Fundstelle auf dem Berg Ararat, bzw. an dessen Fuss, denn im Laufe der Jahrtausende rutschte die Arche durch Wassereinfluss nach unten und da bei den bisherigen Expeditionen kein Hydrohistoriker teilnehmen durfte, wurde sie auf dem Gipfel gesucht und natürlich nicht gefunden:

Das letzte Bild zeigt meine beiden Söhne Hubert und Helmut beim Zerkleinern der Originalschiffsplanken:

Ich hoffe, Sie haben den grossen Wert der Hydrohistory schätzen gelernt und unterstützen mich auch bei meiner Unterschriftenaktion, damit endlich in Deutschland der erste Lehrstuhl für diesen Wissenschaftszweig eingerichtet werden kann.

Herzlichst

Ihr Prof. Dr. Hans Hirtemann