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Tunguska - Naturkatastrophe oder eine geplante Aktion?

Aus vielen Ihrer Zuschriften, liebe Freunde, erfahre ich, dass Sie sich darüber wundern, wie es mir zeitlich möglich ist, so unendlich viele Projekte und Entdeckungen in so kurzer Zeit zu verfolgen. Nun, ich sage immer, je größer das Talent und Können, umso weniger Zeit benötigt man zur Lösung komplexer Aufgaben und darum kann mich gleichzeitig mehrere Themengebiete bearbeiten. Natürlich hilft mir meine liebe Heidi auch, wo immer sie kann. Gerade kürzlich sortierte sie meine finnischen Nachschlagewerke (die Geschichte und Kultur Finnlands ist eines meiner ältesten Hobbys) und erwähnte beiläufig, dass dieser Lappe auf einer Titelseite sie an jemanden erinnere. Da mein Schatz ein nicht zu unterschätzendes (und schönes!) Näschen für mysteriöse Dinge hat, sah ich mir das Bild genauer an und musste ihr recht geben:

 

 

 





In der Tat sah dieser Mann aus einer finnischen Kosmetikwerbung einer bis heute (und dies meine ich wörtlich, denn nach dem Lesen dieses Textes wird der Schleier gelüftet worden sein) umstrittenen und rätselhaften Person der Weltgeschichte unglaublich ähnlich. Ich rief daraufhin Timo Kotipelto an, bei dem wir immer übernachten, wenn wir die borea aurealis betrachten wollen und bat ihn, mir einige Informationen aus finnischen Archiven zu beschaffen, hatte ich doch das Gefühl, dass sich meine schon lange gehegte Vermutung, dass das kleine Finnland einen ganz entscheidenden Einfluss auf die jüngere Weltgeschichte hatte, bestätigen würde. Und wie zu erwarten, bestätigte sich dieser Verdacht auch.

In den ersten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gibt es drei auffallende und rätselhafte Stichworte in der Geschichte Europas, speziell Russlands: Tunguska, Rasputin und Lenin. Diese scheinbar zufällige Häufung erscheint aber nur dem oberflächlichen Betrachter als bedeutungslos: sie ist nämlich im Gegenteil geplant und konsequent umgesetzt worden.

Alles begann in den Jahren 1808/09, als die freien und stolzen Finnen an Russland angeschlossen wurden. In dieser Zeit gründete sich eine geheime Gesellschaft namens "Haltiatunturi Suomi", die sich die Befreiung und Rache an Russland innerhalb der nächsten 100 Jahre zum Ziel gesetzt hatte. Die nächsten 98 Jahre wurden benötigt, um die notwendigen Geldmittel aufzutreiben, von den Einnahmen wurde in Deutschland ein Vorgängermodell der "Dicken Bertha", des größten je gebauten ballistischen Geschützes erworben (hier eine Original-Konstruktionszeichnung):

Damit sollte eigentlich St. Petersburg zerstört werden, aber durch einen Übermittlungsfehler schlug das ungeheure Geschoss nicht in der russischen Hauptstadt, sondern in Sibirien ein, und der sogenannte Tunguska-Zwischenfall von 1809 beschäftigt bis heute die Gemüter der Meteorologen und der UFO-Forscher. Aber sehen Sie die Bilder selbst an:

Es ist wirklich offensichtlich eine Kanonenkugel, und die angerichtete Verwüstung belegt dies eindrucksvoll:

Der Plan war also nach 100 Jahren anscheinend fehlgeschlagen, aber der jetzige Kopf der Geheimorganisation Janni Raspuhonen, wollte noch nicht aufgeben und er beschloss, das Werk auf eine andere Art und Weise fortzusetzen. Mit gefälschten Papieren machte er sich auf den Weg nach Russland, lebte dort zwei Jahre unter Einheimischen (hier sein noch erhaltenes Haus):

Im Jahre 1911 erschien er unter dem Namen Rasputin am Zarenhof und es gelang ihm, mit einigen Zaubertricks das Vertrauen des Monarchen zu erschleichen. Nachdem er das russische Reich zunächst in den Weltkrieg getrieben hatte, täuschte er 1916 seine Ermordung vor (hier ein Bild, welches am Tag vor seinem Verschwinden gemacht wurde, bitte vergleichen Sie mit dem ersten Foto auf dieser Seite):

Nach einer medizinisch erfolgreich verlaufenen Gesichtsoperation tauchte er ein Jahr später unter dem Namen Lenin wieder auf. Allerdings durchschaut der geübte Betrachter schnell den Betrug und erkennt die Ähnlichkeiten mit dem selbsternannten Wunderheiler:

Der Rest der Geschichte ist allgemein bekannt, mit dem Ende der Zarenfamilie durch die Russische Revolution wurde Finnland unabhängig, und der Plan der Organisation war letztendlich aufgegangen.

Herzlichst

Ihr Prof. Dr. Hans Hirtemann