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Die nackte Wahrheit über den Yeti Als naturverbundene Menschen kennen Sie, verehrte Leser, mich und meine liebe Frau Heidi ja schon lange. Daher dürfte es Sie auch nicht wundern, dass Schneewandern zu meinen liebsten Hobbys zählt. Leider wurden unsere Breiten in den letzten Jahren nicht gerade vom Schnee verwöhnt und deswegen entschlossen wir uns, dieses Hobby gleich mit dem des Reitens zu verbinden (Heidi ist eine Meisterin darin) und so haben wir im letzten Jahr alle der höchsten Berge der Welt mit einem Pferdegespann bestiegen), hier sehen sie mich beim Freischaufeln, während meine liebste Heidi mir gleich einen ihrer wunderbaren Cappucinos zubereiten wird) :
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u.a. den K2 und den Mount Everest, was nebenbei gesagt einen neuen Rekord darstellt, aber natürlich von der Presse verschwiegen wurde. Nun unterscheiden sich unsere Reisen aber doch von denen der meisten Urlaubssuchenden. Entspannung und Freude haben wir auch daheim täglich zu jeder Zeit, und daher besteht der Sinn zumeist in wissenschaftlicher Erforschung der besuchten Gegend. Wenn ich Ihnen nun verrate, dass wir auch das Himalayagebirge bereisten (hier sehen Sie uns bei unserem Aufstieg):
werde Sie schon vermuten, was uns an dieser Gegend interessierte, ist doch in den letzten Jahren durch selbsternannte Bergsteiger wie Reinhold Messner (hier bei einer seiner pseudowissenschaftlichen Vorträge)
die Geschichte des berühmten, zotteligen Bergwesens namens Yeti stark verbreitet worden. Natürlich entspricht nur sehr wenig daran tatsächlich der Wirklichkeit und ich werde dies im Folgenden auch eindeutig nachweisen können. Wieviel Geld wurde schon in sinnlose Expeditionen investiert, die seltsamerweise sogar immer neue Beweise der folgenden Art einbrachten:
Es fällt nicht allzu schwer, diese Fotos als gefälscht zu entlarven. Auf dem ersten ist eindeutig zu sehen, dass die Spezies, die diese Abdrücke hinterließ, einen Vorder und zwei Hinterfüße besitzen muss. Es handelt sich hierbei um den von mir 1976 entdeckten dreibeinigen Rüsselbeuteltiger, der zwar im Himalayagebirge seine Heimat hat und von mir auch nur ein einziges mal über eine knappe Stunde beobachtet werden konnte (leider hatte Heidi all unsere Filme schon aufgebraucht). Um so mehr freue ich mich, dass mit diesem Foto endlich der Beweis für seine Existenz gelungen ist. Wegen des fehlenden rechten Vorderbeins, benutzt der Rüsselbeuteltiger seinen Rüssel auf abschüssigen Strecken als viertes Bein, sonst zur Nahrungssuche unter dem Schnee. Die Männchen sind ca. 2m lang, ein Weibchen misst offensichtlich nur einen Bruchteil davon, und deshalb trägt der männliche Rüsselbeuteltiger sein Weibchen immer in einem pelzigen Beutel auf dem Rücken mit sich herum und lässt es nur zur stündlichen Paarung einmal heraus. Das zweite Foto haben Sie, liebe Freunde, sicher sofort im Kopf gehabt, als das Wort Yeti zum erstenmal fiel, es ging damals um die Welt als letzter Beweis für die Existenz des pelzigen Bergbewohners. Aber auch hier war für mich offensichtlich, dass es sich um eine Fälschung handeln musste, und als ich das Foto sehr genau untersuchte, bot sich mir unter dem Elektronenmikroskop bei 157facher Vergrößerung der rechten Hand folgendes Bild:
Wie man leicht erkennen kann, zeigt diese Hand Spuren einer jahrelangen Abnutzung durch das Tragen von Armbanduhren, was den, ich nenne ihn jetzt schon „Darsteller" ganz leicht als Yeti disqualifiziert. Heidi und ich verfügen wegen unseres Hobbys, die Stunden der trauten Zweisamkeit von Zeit zu Zeit durch kleine Spielchen zu würzen, über einen beachtlichen Fundus an Tierkostümen und auch aus dieser Erfahrung heraus kann ich mit 100%iger Überzeugung sagen, dass auf diesem Bild ein solches abgebildet ist. Also auch hier wurden Fakten verdreht und Fotos missdeutet oder gefälscht, wie bei so vielen Dingen, von denen Sie noch gar nichts ahnen, aber schließlich haben sie ja mich. Nun stellt sich natürlich die Frage nach dem Warum dieser Tatsachenverdrehungen und die letzte Reise in das Himalayagebiet sollte auch diese beantworten. Wir benötigten nur knapp 3 Tage tatsächlich ein abgeschiedenes Dorf von Bergbewohnern zu entdecken und stellen Sie sich unsere Überraschung (vor allem bei Heidi) vor, als wir erkannten, dass hier Menschen genauso leben wie wir es schon seit Jahrzehnten gegen alle Widerstände und aus Überzeugung heraus tun, nämlich nackt, so wie es ein vernünftiges Verhältnis zum eigenen und fremden Körper zwingend notwenig macht. Hier sehen Sie ein fröhliches Beisammensein anlässlich unseres Besuches:
Die Abgeschiedenheit ihres Lebensstils ist für uns nur zu verständlich, denn noch ist es nicht möglich, gegen engstirnige Moralapostel diese befreiende Einstellung durchzusetzen und natürlich ist auch niemand an der Propagierung und Veröffentlichung echter Informationen interessiert, denn es könnte ja Nachahmer finden und so erklären sich auch die ganzen zurückgehaltenen Informationen und Lügen. Dies kümmert mich natürlich wenig und darum sehen Sie hier exklusiv ein Bild des wahren Yeti, unzensiert und in seiner ganzen Schönheit:
Herzlichst Ihr Prof. Dr. Hans Hirtemann
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